Das KISS-Syndrom Drucken
Geschrieben von: Maike Rosenzweig   

 

Das KISS-Syndrom ist ein kritisches Thema, denn es wird von Wissenschaft und Schulmedizin nicht anerkannt und deshalb auch kaum beachtet. Da ich in der Vergangenheit jedoch positive Erfahrungen mit der Verdachtsdiagnose und einer entsprechenden Therapie gemacht habe, auch bei meinem eigenen Kind, möchte ich an dieser Stelle darüber berichten.

Beim KISS-Sysndrom handelt es sich um eine "Kopfgelenk-induzierte Symmetrie-Störung" mit einer Reihe von Verhaltensauffälligkeiten beim Säugling oder Kleinkind. Es gibt Alternativmediziner, die beim KISS-Syndrom eine Fehlstellung im Bereich der oberen Halswirbelsäule vermuten und diese oft auf traumatische Ereignisse bei der Geburt zurückführen.

Für mich kommt der Gedanke an das KISS-Syndrom immer, wenn gleichzeitig diese Beobachtungen vorliegen:

  • sehr langer Geburtsverlauf oder Geburtsstillstand, Fehleinstellungen des kindlichen Kopfes bei der Geburt
  • sehr unruhiges Kind in den ersten Lebenswochen, häufiges Schreien, häufiges "an die Brust wollen", kaum zu beruhigen, gestörter Tag-Nacht-Rhythmus, überdurchschnittlich starke Koliken und Blähungen, ausgeprägtes Erbrechen

Bitte besprechen Sie sich zu diesem Thema mit ihrer Hebamme, da eine objektive Einschätzung der genannten Beobachtungen dringend notwendig ist. In Zeiten von Erschöpfung der Eltern deutet man "normale" Verhaltensweisen des Neugeborenen eventuell falsch.

 


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Die besten Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bieten Osteopathen. Als Stichwort sei hier die Craniosakrale Therapie genannt.

Leider übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten hierfür derzeit nicht. Allerdings habe ich einige dankbare Eltern erlebt, die auf diese Weise endlich Hilfe gefunden haben. Es lohnt sich also, sich mit dem Thema bei Bedarf näher zu beschäftigen.

 

Hierzu gibt es auch eine Reihe interessanter Bücher:

 

 


Quellen:

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/KiSS-Syndrom

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 04. Januar 2011 um 09:22 Uhr